WPC@ 2# BP Z#($*ier 10cpi3|xx  @8 X@Star LC-10STLC10.PRSx  @XpuX@ .,,. USDE 3'3'Standard6&6&StandardSTLC10.PRSx  (  2UWgX(3|xCourier 10cpiCourier 6cpi2xxx x  @8 X@t2L  @9 X@.2xxx Px  hM XHCURSULA . KTD CWOHNUNG .ANSGCWORKSHOP. {%Rwwc21  F>Courier 10cpiCourier 6cpiCourier 10cpi Italic 6&6&StandardSTLC10.PRSx  9&9&Standard-107$* Jesus ein Mann, der Geschichte macht. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde. Das Thema des heutigen Abends lautet: Jesus ein Mann, der Geschichte macht. Auch Menschen, die mit Religion nichts zu tun haben, wissen, wer mit Jesus, genannt der Christus, der Messias, der Gesalbte, gemeint ist. Jeder hat den Namen schon in irgend einem Zusammenhang geh?rt. Am vermeintlichen Jahr seiner Geburt orientiert sich unsere Zeitrechnung. ER ist gewissermaen der Leuchtturm in der Brandung der Geschichte, an dem wir uns zurGckblickend oder vorwrtsschauend ausrichten, und wenn es nur unsere Zeitrechnung betrifft. Doch das allein wre und ist zuwenig, um Jesus von Nazareth einen Mann zu nennen, der Geschichte macht, der unsere Geschichte beeinflut, der bereit ist, fGr das verantwortlich zu zeichnen, was aus weiten Teilen der Menschheit durch zwei Jahrtausende geworden ist. Und es ist tatschlich ein Unterschied, ob das, was sich heute in welchen Bereichen auch immer als Christentum anbietet, Seiner Intention entspricht, oder ob nicht manches und vieles geworden ist, weil wir nicht fhig waren, seine Worte zu realisieren und sie absichtlich oder unabsichtlich miverstanden haben. Soweit uns geschichtliche Daten zur VerfGgung stehen, wissen wir, da Jesu Leben kurz und sein ?ffentliches Wirken noch kGrzer waren. Ihm stand nichts zur VerfGgung, wodurch er etwas auf die Beine htte stellen k?nnen, das normalerweise unvergessen bleibt: Er hat keine militrische Schlacht gewonnen, keine bahnbrechende Erfindung gemacht, kein bleibendes Kunstwerk geschaffen, kein Sozialwerk errichtet, kein Buch geschrieben, keine Symphonie komponiert, er hat nichts von dem gemacht, was uns so furchtbar "unsterblich" erscheinen lt. Und doch: Wie wir seine Erscheinung auch deuten m?gen, fest steht, da Jesus das menschliche Leben mehr beeinflut und mehr Grenzen durchbrochen hat als irgendein Mann sonst in der Geschichte. Was ist es, das Jesus so unsterblich macht? Was gab den Ausschlag, da dieser junge Mann aus einem anscheinend unscheinbaren Volk so entscheidend in das pers?nliche und gesellschaftliche Leben von Milliarden von Menschen eingreifen sollte? Nach den Berichten der Bibel mute Jesus von seinen Ahnen her ein starkes Fundament gehabt haben. Aus diesem Grund und auf dieser Basis konnte er jener sein, der das Volk Israel befreit, ein Volk, das von den r?mischen Herrschern unterdrGckt war. Doch dieser kleine Landstrich im uersten Eck des r?mischen Weltreiches war nur whrend 120 Jahren ein freier, vereinigter und unabhngiger Staat: whrend der K?nige Saul, David und Salomon. Danach wurde Israel geteilt, zerst?rt, teilweise wieder aufgebaut und von den Babylonieren, den Persern, Griechen und R?mern beherrscht. Die Sehnsucht nach Befreiung und Unabhngigkeit war gro. Ihr letzter Prophet, Maleachi, prophezeite das Kommen eines Mannes, der sie alle befreien konnte. Dieser Mann sollte der BegrGnder des Weltfriedens und./// durch ihn Israel die fGhrende Nation in der Welt werden. Wenn das Realitt wird, dann ist Jesus tatschlich ein Wendepunkt in der Geschichte. Wir alle wissen, da es nicht so gekommen ist, jedenfalls nicht in diesem Ausma. Worin hat Jesus (oder jemand anderer mageblich beteiligter) den ersten Knopf verfehlt, da wir mit dem Zukn?pfeln bis auf den heutigen Tag nicht zurechtgekommen sind? Um das herauszufinden, mGssen wir uns mit dem Leben Jesu etwas mehr auseinandersetzen: Auf welchem Fundament stand er? Was war seine Aufgabe? Was war die Aufgabe der Juden? Was hat Jesus tatschlich bewirkt? Wie christlich sind die Christen? Alles, was wchst und gedeiht, wurzelt in einem entsprechenden Boden. Ohne Ursprung, ohne Boden ist und bleibt das Leben Jesu, seine Sendung, sein Auftrag unverstndlich. Alles beginnt in der Geschichte an einem Punkt, mit einem Menschen. So beginnt unsere Welt, diese Sch?pfung, deren Teil wir sind, in ihrem Ursprung, ihrem Sch?pfer. Und ER hat etwas vor mit dieser Sch?fung: Ein Garten der Harmonie und des Friedens sollte sie sein, wo einer dem anderen in wahrer, das heit bedingungsloser und selbstloser Liebe begegnet. Und das sollte durch einen Mann und eine Frau, also durch Eltern seinen Anfang nehmen. Die Bibel nennt sie Adam und Eva. Doch sie versagten und brachten nicht ihre Verantwortung ein: nicht fGr ihrere eigene Vollkommenheit, nicht fGreinander, nicht fGr die sie bzw. uns umgebende Sch?fung. Der Egoismus kam auf die Welt, in die Herzen der Menschen: noch immer beherrscht er unser Denken, FGhlen und Wollen. Der Mensch hat sich an eine egoistische, selbstsGchtige Liebe verkauft; er hat Gottes Ideal verraten. Und alles was aus so einer selbstsGchtigen Liebe geboren wird, trgt selbst den t?dlichen Keim des Egoismus in sich. Aber wann, wie und wo findet Gott so einen neuen, wahren Menschen? Lt sich der wie ein Kaninchen aus den Zylinderhut ziehen? Das Zeugnis der Bibel spricht hier eine andere Sprache: Nur wenn Menschen bereit waren, ihr Leben fGr die Sache Gottes zu opfern, konnte Gott einen Sieg, eine Erfolg fGr Seine Sache verbuchen. Und solche Mnner und Frauen haben den Boden dafGr gebildet, da ein neuer Adam, ein neuer Mensch kommen konnte, um jene Aufgabe in Angriff zu nehmen, die aus unserer zersplitterten und zerstrittenen Welt eine groe Familie schafft, die so sch?n ist, da sich sogar Gott darin wohlfGhlt. Und dieser Mensch, dieser neue Adam war Jesus, Jehoschuah aus Nazareth, Jehoschuah benjosef, spter genannt der Christus. Auch fGr ihn galt der Segen und Auftrag Gottes, den Adam und Eva am Beginn, am biblischen Beginn der Menschheit erhielten: Seid fruchtbar und vermehrt euch und herrscht Gber die Sch?pfung. Jesus also war der Mensch des Anfangs, des Anfangs einer neuen Geschichte, einer guten Geschichte, einer Geschichte der Liebe./// und des Friedens, einer Geschichte des Vertrauens und der Freude, einer Geschichte der Harmonie und der Einheit. Die Vorraussetzung dafGr war gewesen, da er als sGndenloser Mensch zur Welt kam. FGr Maria, seine Mutter, war das keine leichte Aufgabe gewesen. Zu einem auerehelichen Kind ja zu sagen bedeutete nach der gGltigen Rechtslage jenes Landes und jener Zeit: Tod durch Steinigen. Diese Bereitschaft, einem neuen Menschen das Leben zu schenken, entsprang nicht dem verstndlichen Wunsch jeder jungen Frau: Ha, endlich ein Kind. FGr diese Mutterschaft wartete auf sie der Tod. Doch hier galt es, Gottes Willen, Gottes Plan zu erfGllen, wie undurchfGhrbar er auch fGr menschliche Augen aussehen mochte. Und dann erlebte sie, jeweils auf des Messers Schneide, da Gott sie schGtzen konnte: Da war ein Mann, Josef, der sie nicht auslieferte. Da war wenigstens ein Stall, wo sie den K?nig der K?nige zur Welt bringen konnte. Und als Herodes dem Kind nach dem Leben trachtete, war es wieder Josef, durch den Gott sie alle retten konnte. Jesus war zwar in sein Eigentum gekommen, wie das das JohannesEvangelium ausdrGckt, doch die Seinen, der krgliche Rest von Israel, jenes Israel, das Gott so viele Jahre, angefangen von Abraham, Isaak und Jakob, Gber Josef und Mose, Saul, David und Salomon bis herauf zu Johannes dem Tufer auf das Kommen des Messias vorbereitet hatte, nahmen ihn nicht auf. Er stie auf Unverstndnis und Ablehnung. Doch Jesus gab nicht auf. ER focht den inneren Kampf um seine eigene Vollkommenheit. Am deutlichsten kommt dies in den drei Versuchungen zum Ausdruck, die Jesus im Anschlu an sein 40tgiges Fasten durchzustehen hatte. Und er gewann. Dieser Sieg verlieh Jesus eine Autoritt, die vor ihm keiner besa. Nun konnte er auftreten und sagen: Werdet vollkommen, denn euer himmlischer Vater ist vollkommen. Und was h?rte der jGdische Zuh?rer da alles heraus? Vollkommenheit, das war Harmonie von Geist und K?rper, das war in der jesuanischen Sprache "shalem". Da war es nicht mehr weit zum "shalom" zum Frieden mit Gott, mit dem Nchsten, mit der Welt. Ja diese "shalem" war und ist die eigentliche Grundlage fGr den noch immer heiersehnten Weltfrieden. Da der Auftrag Jesu derselbe war, den Adam (und auch EVa) hatten, also Mann und Frau, konnte er pers?nlich und wir mit ihm nicht bei der individuelle Vollkommenheit stehen bleiben. Es galt doch auch die Famillie, die Ehe zu reinigen und zu einer Heimsttte Gottes, also der wahren Liebe zu machen. Das konnte und kann nur von einem wahren , von einem vollkommenen Menschen bewerkstelligt werden. In Jesus sollten wir nicht nur ein Beispiel haben, wie man pers?nliche Vollkommenheit erreicht, sondern auch wie man als Ehegatte und Familienvater liebt, wie man Sorge trgt fGr eine Familie. DarGber hinaus wollte Jesus uns auch zeigen, wie man mit den materiellen Dingen der Sch?pfung, mit Haus und Hof, mit Geld und Gut umgeht, wie man Wirtschaft betreibt. Zu alldem mute Jesus den Menschen, den gefallenen Menschen aus dem teuflischen Gefngnis der Ichsucht befreien, er mute ihn erl?sen. Gershom Sholem, einer der gelehrtesten Kenner von Judentum und Christentum in unserem Jahrhundert schreibt zum  2. Thema Erl?sung: Das Judentum hat in all seinen Formen und Ge.///Ԯstaltungen stets an einem Begriff von Erl?sung festgehalten, der sie als einen Vorgang auffate, welcher sich in der >ffentlichkeit vollzieht, auf dem Schaplatz der Geschichte und im Medium der Gemeinschaft, kurz, der sich entscheidend in der Welt des Sichtbaren vollzieht und ohne solche Erscheinung im  2 Sichtbaren nicht gedacht werden kann. FGr Jesus bestand sicherlich kein Zweifel an dieser Art von Erl?sung. Jedoch mute sie sich, um sichbar zu werden, zunchst im Inneren des Menschen vollziehen. Der Mensch mute sich unter seiner FGhrung und Leitung dazu entschlieen, den Bereich des B?sen, den Bereich Satans zu verlassen und sich unter Gottes Herrschaft begeben. Konkret hie das, da derjenige, der erl?st werden wollte, seinen bisherigen Bereich, seine Familie, seinen Besitz, seine Vorstellungen verlassen und Jesus nachfolgen mute. Und Nachfolge, das war das Gebot der Stunde. Um das Reich Gottes, um das Himmelreich auf Erden zub errichten, brauchte Jesus Mitarbeiter, Nachfolger, die verstqanden, was er wollte und sollte. Und je mehr, desto besser. Nur bei ihm konnten sie das Wort Gottes, das Ideal Gottes erfahren und erleben. Jesus verk?rperte bereits den erstan Baustein der neuen Geschichte, die neue und lebensfhige Zelle war er noch nicht; dazu htte es auch der neuen Eva bedurft. Denn Gott brauchte Eltern auf dieser Erde, durch die ER sein elterliches Herz ausdrGcken konnte. Wren die Menschen seiner Zeit fhig gewesen, seine Botschaft, ja ihn selbst aufzunehmen,